Special

Markus Jeroch
»WOKLO«

Charla Drops Theater
»Halsüberkopf«



Wort & Wahnsinn

2000

markus jeroch

Als "Höhlenforscher im Nabel der Sprache" jongliert Markus Jeroch Texte des niedersächsischen Buchstaben-Unterschlagers Friedhelm Kändler, zusätzlich sind Bälle, Noten, Buchstaben und Bücher Gegenstand seiner Jonglagen. Wirbelnde Kugeln interpretieren Mozarts Melodien; Nase, Stirn oder Nacken ersetzen die Hände.
   Durchs Bühnenbild stakst eine animierte Wilhelm--Busch-Figur, rotbefrackt und mit grotesk vergrößerte Gestik das verrenkte Wortwerk körperlich verdoppelnd. Man weiß nicht, was man mehr bewundern soll: dass ihm die Bälle nicht entgleiten oder dass er sich in den Texten nicht verhaspelt...Eine großartige Mischung aus Akrobatik und Rezitation.
  Pressestimmen: "Hier spielt einer sein Publikum süchtig!" (Frankfurter Neue Presse)



charla drops theaterCharla Drops Theater: Das ist Abenteuer und absurder Spaß, Gefährliches und Chaplineskes, ein Unikat nie dagewesener Comedy, das der Meisterin des Tanzwitzes auf den Leib geschnitten ist.
   Und zwar so haarscharf wie die Scheren, mit denen Charla Drops die Fratzen und Gesichter ihres Comic-Helden Babeliwabeli schneidet. Der ist ein Unikum, ein Klempner, der halsüberkopf in alle unerdenklichen Leidenschaften stürzt - immer dann, wenn es die Lage gerade verbietet, aber die Gelegenheit umso mehr erlaubt.
   Charla Drops' Monsterdressurakt, ihre Liebeserklärung an die Peking-Oper, ihren Tango mit der starrsten Dame der Welt und natürlich auch alles andere sollte man nicht verpassen.

 

 
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