Alf Poier
»ZEN«



Comedy
Kabarett

2000

PoierUm Österreichs Musikszene kaputtzumachen, hat er fast alle Instrumente auf seiner neuen CD selbst gespielt. Es ist ihm gelungen. Was? Das weiss man bei Alf Poier nie so genau. Sein Motto: "Witzig is ois. Es kummt nur drauf an, wia mas verwendet."
   Poiers
Humor anarchistisch zu nennen, wäre untertrieben. "Ich spiele gleichzeitig Schlagzeug und Gitarre und singe dazu, dass es nur so passt. Manche sagen sogar, dass ich spinne, dass ich aufpassen muss, dass ich nicht gänzlich überschnappe. Aber das ist ihr gutes Recht, und gänzlich abstreiten kann ich es ja nun auch wieder nicht." Noch Fragen? Um es ganz ernsthaft zu sagen: Poiers Welt ist die Magie des Kindlichen. Wenn man die Welt nicht ernst nimmt, verliert sie ihren Ernst, sie wird fremd, seltsam, ein Spukreich der Träume, die ohne Vorwarnung ins Traumatische abrutschen. Er malt, führt Selbstgebasteltes vor und singt zum Steinerweichen. "Und die Zuschauer miassn klatschen, obwois goa net wuin. Des find i super!"
   Auch die Jury des Kleinkunstpreises Salzburger Stier fand es super und gab Poier 1998 diese wichtige Auszeichnung. Ach ja, das noch: Ein Zen-Buddhistischer Meister fragt seinen Schüler: "Wie kommt man mit einem Auto in eine Bierflasche hinein?" Der Schüler weiss keine Antwort. Und Alf Poier, der diese Geschichte erzählt, fügt fröhlich hinzu: "Ich au net!"

 
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