Peter W. Hermanns & Schoeder ()

 »Vielleicht ist es so, vielleicht ist es aber auch nicht so«
2017

Peter W. Hermanns & Schoeder Mit dadaistischem Getrommel und percussiver Poesie tragen ein Schauspieler und ein Musiker Verse vor, die nichts weniger vorhaben, als auf konventionelle Sprache zu verzichten. Mit gebührendem Pathos und getreu dem Motto "Geen Krimp!" (Nur Mut!) machen sie dabei selbst vor niederländischer Lyrik nicht Halt. Und mit vollem Grimm erzählen sie die Märchen der gleichnamigen neu. Hermanns de- oder auch reklamiert die Texte mit allen schauspielerischen Facetten.
Und Schroeders percussive Verklangung sucht, probiert, stellt sich in Frage, stellt Hermanns in Frage, folgt durchaus einer eigenen Linie, ist lediglich in einer Art Schicksalsgemeinschaft an Hermanns' Texte gebunden. Das Ergebnis: ein Sprach- und Musikspektakel, in dem Elemente aus Literatur, Theater, Varieté, Performance und experimenteller Musik zu einem nicht präzisen Ereignis zusammenfließen.

Foto: Felix Groteloh

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